Kurz gesagt
- Keine Übertragung: Die Datei wird im Browser gelesen und repariert. Ihr Inhalt geht an keinen Server – auch nicht an meinen.
- Keine Speicherung: Die Daten liegen nur im Arbeitsspeicher des Browser-Tabs. Schließt du den Tab, sind sie weg.
- Kein Konto, keine Datenbank: Es gibt keinen Upload-Endpunkt, der Dateien entgegennehmen könnte.
- Server in der EU: Die Website liegt bei der Hetzner Online GmbH in einem Rechenzentrum in Finnland.
- Keine Drittanbieter: keine Analyse-Tools, keine Werbung, keine Google Fonts, kein CDN.
- Technisch abgesichert: Eine Content Security Policy verbietet dem Browser Verbindungen zu fremden Servern.
Wie die Verarbeitung technisch abläuft
- Beim Aufruf lädt dein Browser die Seite, das Stylesheet, die Schriften und ein JavaScript-Programm von mojibuster.com – wie bei jeder Website.
- Wählst du eine Datei aus, liest der Browser sie über die File-API direkt von deinem Gerät in den Arbeitsspeicher. Dabei wird nichts gesendet.
- Ein Web Worker – ein Hintergrundprozess im selben Tab – erkennt die Kodierung und repariert die kaputten Zeichen.
- Das Ergebnis erzeugt der Browser als Download oder kopiert es in die Zwischenablage. Auch das passiert lokal.
Mojibuster ist damit eher ein Programm, das im Browser läuft, als ein Online-Dienst: Der Server liefert nur den Programmcode aus. Mit deinen Daten arbeitet ausschließlich dein eigenes Gerät.
Selbst nachprüfen: der Netzwerk-Tab
Du musst mir nicht glauben. In den Entwicklertools deines Browsers siehst du jede Verbindung, die eine Seite aufbaut:
- Öffne diese Seite in Chrome, Edge oder Firefox und drücke
F12(Mac:Cmd+Option+I). - Wechsle zum Tab Netzwerk und leere die Liste mit dem Durchgestrichen-Symbol.
- Zieh eine Testdatei oben in das Feld und lade das Ergebnis herunter.
- Sieh dir die Liste an: Es erscheint höchstens ein Eintrag
fileodertext– der anonyme Zähler aus dem nächsten Abschnitt. Eine Anfrage mit deinem Dateiinhalt gibt es nicht.
Klick auf einen Eintrag und öffne Nutzlast (Payload). Dort siehst du, was tatsächlich gesendet wurde – beim Zähler: nichts.
Die einzige Anfrage: ein anonymer Zähler
Nach einer Reparatur sendet der Browser eine leere Anfrage an /count/file bzw. /count/text. Sie enthält keinen Dateiinhalt, keinen Dateinamen, keine Größe und keine Kennung. Der Server schreibt dafür nur das Datum und die Art (Text oder Datei) in eine eigene Zähldatei – ohne IP-Adresse, Uhrzeit und Browser. So weiß ich, wie oft das Tool gebraucht wird. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Selbst nachprüfen: der Offline-Test
Noch eindeutiger ist der Test ohne Internet, denn Mojibuster funktioniert auch offline:
- Öffne diese Seite einmal mit Internetverbindung. Der Browser legt dabei den Programmcode in seinem Cache ab.
- Trenne die Verbindung: WLAN aus, Kabel ziehen oder in den Entwicklertools unter Netzwerk die Drosselung auf Offline stellen.
- Lade die Seite neu und repariere eine Datei. Es funktioniert – ohne Verbindung kann nichts übertragen werden.
Über das Browser-Menü (App installieren bzw. Zum Home-Bildschirm) kannst du Mojibuster auch als App installieren.
Technische Sperre: Content Security Policy
Zusätzlich sendet der Server bei jedem Aufruf eine strenge Content Security Policy (CSP). Dieser Header legt fest, wohin eine Seite Verbindungen aufbauen darf. Durchgesetzt wird er vom Browser – nicht von meinem Code. Selbst ein fehlerhaftes oder manipuliertes Skript könnte so keine Daten an fremde Server schicken.
connect-src 'self': Skripte dürfen nur mit mojibuster.com sprechen, mit keinem anderen Server.script-src 'self'plus Prüfsummen: Es läuft nur das eigene JavaScript der Seite, kein nachgeladener Fremdcode.default-src 'self',form-action 'none',frame-ancestors 'none': keine fremden Bilder, Schriften, Frames oder Formularziele.
Du findest den Header in den Entwicklertools unter Netzwerk → erster Eintrag (das Dokument) → Antwort-Header → Content-Security-Policy.
Eingesetzte Dienstleister
Mojibuster bindet keine Inhalte fremder Anbieter ein: keine Google Fonts, kein CDN, keine Analyse- oder Werbedienste, keine Social-Media-Plugins. Schriften und Symbole liegen auf dem eigenen Server.
- Hosting: Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen. Der Server steht in Finnland (EU).
- Zugriffsprotokoll: Wie jeder Webserver protokolliert er Aufrufe – mit gekürzter IP-Adresse, gelöscht nach 30 Tagen. Dateiinhalte kommen darin nicht vor, weil sie den Browser nie verlassen.
- Speicher im Browser: Theme- und Sprachwahl sowie der Programmcode für die Offline-Nutzung. Ein Cookie gibt es nur, wenn du selbst eine Sprache wählst.
Brauchen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag?
Nach meiner Einschätzung nein. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ist nötig, wenn ein Dienstleister personenbezogene Daten im Auftrag deines Unternehmens verarbeitet. Bei Mojibuster verarbeitet dein Unternehmen die Datei selbst, auf dem eigenen Gerät. Der Inhalt erreicht mich nicht: Ich kann ihn weder einsehen noch speichern. Mojibuster stellt nur den Programmcode bereit – ähnlich wie eine Software, die ihr herunterladet und lokal ausführt.
Beim Aufruf der Website selbst fallen – wie bei jeder Website – technische Zugriffsdaten an. Dafür bin ich selbst verantwortlich; beschrieben ist das in der Datenschutzerklärung.
Wichtig: Das ist keine Rechtsberatung. Stimme den Einsatz bitte mit deinem Datenschutzbeauftragten ab – diese Seite soll die Prüfung erleichtern.
Grenzen, die du kennen solltest
- Browser-Erweiterungen können auf jeder Website mitlesen, auch hier. Für vertrauliche Daten eignet sich ein Browserprofil ohne Erweiterungen.
- Die reparierte Datei landet in deinem Download-Ordner. Für sie gelten dieselben internen Regeln wie für das Original.
- Der Code kann sich ändern, zum Beispiel durch Updates. Netzwerk- und Offline-Test lassen sich deshalb jederzeit wiederholen.
Häufige Fragen
Werden meine Dateien hochgeladen?
Nein. Die Datei wird im Browser gelesen und repariert. Ihr Inhalt wird an keinen Server gesendet, auch nicht an den von Mojibuster.
Wird etwas gespeichert?
Nein, keine Inhalte. Die Daten liegen nur im Arbeitsspeicher des geöffneten Tabs. Im Browser gespeichert werden nur deine Theme- und Sprachwahl und der Programmcode für die Offline-Nutzung.
Wie prüfe ich, dass keine Daten übertragen werden?
Öffne die Entwicklertools (F12), Tab Netzwerk, und repariere eine Datei. Außer einem leeren Zähleraufruf gibt es keine Anfrage. Oder teste offline: Das Tool funktioniert ohne Internet.
Dürfen wir Kundendaten mit Mojibuster reparieren?
Technisch verlassen die Daten dein Gerät nicht. Ob der Einsatz zu euren internen Richtlinien passt, entscheidet dein Datenschutzbeauftragter – die Angaben auf dieser Seite helfen bei der Prüfung.
Wo steht der Server?
In einem Rechenzentrum der Hetzner Online GmbH in Finnland (EU). Dort liegen nur die Dateien der Website, nie deine Daten.