Warum gehen Umlaute in CSV-Dateien kaputt?
Eine CSV-Datei verrät nicht, in welcher Zeichenkodierung sie gespeichert ist – jedes Programm muss raten. Exportiert ein System die Datei als UTF-8 und ein anderes liest sie als Windows-1252 (ANSI), werden aus Umlauten Zeichenfolgen wie ä. Umgekehrt zeigt eine ANSI-Datei in einem UTF-8-Programm oft nur �.
CSV-Datei in drei Schritten reparieren
- Zieh deine CSV-Datei in das Feld oben oder klicke auf Datei auswählen.
- Mojibuster erkennt die Kodierung, repariert kaputte Zeichen und zeigt dir unter Was wurde geändert? jede Änderung.
- Klicke auf Herunterladen. Die Datei wird als UTF-8 gespeichert – auf Wunsch mit BOM, damit Excel sie richtig öffnet.
Trennzeichen, Anführungszeichen und Zeilenumbrüche bleiben exakt erhalten. Geändert werden nur kaputte Zeichen.
So vermeidest du das Problem beim nächsten Export
- Excel: Speichere über „Datei → Speichern unter“ im Format CSV UTF-8 (durch Trennzeichen getrennt).
- LibreOffice Calc: Aktiviere beim Speichern als CSV „Filtereinstellungen bearbeiten“ und wähle den Zeichensatz Unicode (UTF-8).
- Google Tabellen: CSV-Exporte sind immer UTF-8 – Probleme entstehen erst beim Öffnen in einem anderen Programm.
- Datenbanken und Shops: Stelle den Export auf UTF-8, bei MySQL und MariaDB auf
utf8mb4.
Häufige Fragen
Bleiben Trennzeichen und Anführungszeichen erhalten?
Ja. Mojibuster ersetzt nur kaputte Zeichenfolgen. Semikolons, Kommas, Anführungszeichen und Zeilenumbrüche bleiben unverändert.
Soll ich die CSV mit oder ohne BOM speichern?
Wenn du die Datei in Excel öffnen willst: mit BOM, daran erkennt Excel UTF-8. Für Importe in Datenbanken, Shops oder Skripte ist ohne BOM meist die bessere Wahl.
Meine CSV ist in ANSI gespeichert – geht das auch?
Ja. Mojibuster erkennt Windows-1252-Dateien (ANSI) automatisch und wandelt sie in UTF-8 um. Im Ergebnis steht dann „Gelesen als Windows-1252 (ANSI)“.
Wie groß darf die CSV-Datei sein?
Bis 100 MB. Große Dateien werden im Hintergrund verarbeitet, du siehst dabei einen Fortschrittsbalken.